Welt : Wenn Flüge im Meer mit dem Tod enden - Ursachen: Fehler, Defekte, Bomben

Seit Ende des Zweiten Weltkriegs sind hunderte Flugzeuge ins Meer gestürzt. Die Gründe: Pilotenfehler, technische Mängel, Brände, Attentate und Abschüsse. Eine Vielzahl von Unfällen ereignete sich kurz nach dem Start oder vor der Landung auf Flughäfen, die unweit der Küste liegen. In Deutschland löste der Absturz einer Maschine mit deutschen Touristen in der Karibik im Februar 1996 großes Entsetzen aus. Fünf Monate später explodierte ein amerikanischer Jumbo über dem Westatlantik vor New York. Zuletzt zerschellte im Oktober 1999 eine ägyptische Boeing 767 vor der Ostküste der USA im Atlantik. Hier eine Auswahl der Fälle aus den vergangenen Jahren

6. Februar 1996 in der Karibik: 189 (vor allem deutsche) Touristen sterben in einer Boeing 757 als Folge eines Instrumenten- und Pilotenfehlers.

17. Juli 1996 vor New York: 230 Opfer nach Explosion eines TWA-Jumbos, wahrscheinlich infolge eines technischen Defekts.

7. November 1996 in der Lagune vor Lagos: 143 Tote in einer Boeing 727.

23. November 1996 vor den Komoren: 127 Tote nach einer missglückten Notlandung einer entführten äthiopischen B-767.

2. September 1998 vor Neuschottland (Kanada): 229 Tote an Bord einer Swissair MD-11 vor der geplanten Notlandung in Halifax.

30. Oktober 1999 vor New York: 217 Tote in einer ägyptischen Boeing 767 nach einem Sturzflug aus zehntausend Meter Höhe, die Ursache ist bisher ungeklärt.

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