Welt : Wer in der Kälte steht

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(dpa). Bei sehr lange dauernden Staus in der Kälte – zum Beispiel wegen Schneeverwehungen oder Eisregen – kann es auch bei AutoInsassen zu Unterkühlungen oder Erfrierungen kommen. Darauf weist der Auto Club Europa (ACE) in Stuttgart hin. Ohne Standheizung, Decken oder Steppjacken schleicht dann die Kälte in die Knochen. Anzeichen für eine Unterkühlung sind Zittern, „Gänsehaut“ und blaue Lippen. Sinkt die Körpertemperatur unter 34 Grad Celsius, kann dies schnell gefährlich werden.

Der ACE weist darauf hin, dass es bereits bei Temperaturen über dem Gefrierpunkt zu Erfrierungen kommen kann, wenn man sich zu lange kaltem Wind und der Feuchtigkeit aussetzt. Wer keinen Wintermantel hat, sollte im Wagen sitzen bleiben. Allerdings ist es sinnvoll, auch dort Beine und Arme gymnastisch in Bewegung zu halten. Wer sich gegen Kälte wappnen will, nimmt auf längeren Wintertouren eine mit Heißgetränk gefüllte Thermosflasche mit. Gut gesüßt, aber alkoholfrei sollte die Flüssigkeit sein. Nach Einschätzung des ADAC ist vor allem am Samstag mit Engpässen auf folgenden Autobahnen zu rechnen: A1/A7 im Großraum Hamburg, A1 Bremen - Münster - Köln, A7 Hannover - Würzburg - Kempten, A23 Autobahndreieck Wittstock - Berlin, A10 Autobahnring Berlin, A9 Berlin - Hof - Nürnberg, A3 Köln - Frankfurt/Main - Würzburg - Nürnberg, A4 Eisenach - Hermsdorfer Kreuz, A8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg, A99 Umfahrung München, A95/B2 München - Garmisch-Partenkirchen, A 93 Inntaldreieck - Kufstein, A7/B 310 Kempten - Füssen.

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