Werbinich : … und … und … Tor!

Henrik Hölzer[14 Jahre]

Das Spiel ist aus. Wir haben gewonnen! Alle umarmen sich, ob auf der Fanmeile, beim Public Viewing, in einem Club oder im Garten bei Freunden.

Warum schaut man gemeinsam Fußball? Ich würde sagen: „Kickern macht alleine doch auch keinen Spaß!“. Fußball und Feiern mit Gleichgesinnten gehören nun mal unzertrennlich zusammen. Es ist schön, sein Team zu sehen und anzufeuern. Wenn man mal in einem Fanblock gesessen hat, merkt man, wie Fußball verbindet, alleine gucken ist danach langweilig.

Gemeinsam Freude haben, macht Spaß. Alles, was Spaß macht, kann süchtig machen. Es geht um die Sucht nach Gemeinschaft. Das ist doch etwas sehr Wertvolles!

Also liebe Lehrer: Denkt nicht nur an Klassenarbeiten, Vorträge oder lästige Vokabeltests so kurz vor den Ferien. Denkt an das verbindende Element beim Fußballschauen! Man sagt nicht umsonst, dass der Fan der zwölfte Mann auf dem Platz ist. Mehr Afrika-Feeling in den kommenden Wochen! In Südafrika sind WM-Ferien, fünf Wochen schulfrei. So weit muss man ja nicht gehen.

Was könnte man machen? Einfach den Beamer bei den Nachmittagspartien in der Schule aufbauen, wenn Deutschland spielt – und ab dem Halbfinale sowieso. Gemeinsam mitfiebern und danach abfeiern, na ja, vielleicht auch gemeinsam traurig sein, wenn es nicht so läuft. WM ist nicht jedes Jahr. Genug Zeit zum Lernen bleibt immer noch, den Abhängfaktor nicht zu vergessen. Nach einem entspannten Abfaulen kann in der Schule wieder richtig losgelegt werden. Berauschte Schüler, entspannte Lehrer – bis zum nächsten großen Turnier.

Henrik Hölzer, 14 Jahre

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