Werbinich : 130 000 Schüler in 40 Jahren

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Alles begann 1965 mit einem Aufruf im „Stern“: Die Zeitschrift suchte „unter den Jungen und Mädchen von heute die Forscher und Wissenschaftler von morgen“. Im ersten Jahr waren unter den 244 Teilnehmern nur drei Prozent Mädchen, dieses Jahr machten über 8900 mit, darunter mittlerweile 38 Prozent Schülerinnen. Insgesamt haben sich in den 40 Jahren seines Bestehens deutschlandweit knapp 130 000 Schüler bei „Jugend forscht“ beteiligt.

DIE FÄCHER

Von Anfang an war der Wettbewerb dreistufig organisiert, das heißt auf Regional-, auf Landes- und auf Bundesebene. Zunächst konnten Arbeiten in den Fachbereichen Biologie, Chemie, Mathematik und Physik eingereicht werden, später kamen Technik, Geo- und Raumwissenschaften sowie Arbeitswelt hinzu. Außerdem gibt es einen Sonderpreis für interdisziplinäre Arbeiten.

NOCH EIN WETTBEWERB

Bereits 1969 stellte sich heraus, dass man einen separaten Wettbewerb für die jüngeren Schüler brauchte, um die Leistungen besser vergleichen zu können. Deshalb wurde für die Sechs- bis 15-Jährigen die Wettbewerbssparte „Schüler experimentieren“ begründet. Neuerdings liegt hier die Obergrenze bei 14 Jahren.

BREITE UNTERSTÜTZUNG

1975 wurde der gemeinnützige Verein „Stiftung Jugend forscht“ begründet. Hier engagieren sich die Bundesregierung, Wirtschaftsunternehmen und weiterhin der „Stern“. Das Bundesforschungsministerium finanziert die Geschäftsstelle von „Jugend forscht“ in Hamburg. Der Bundespräsident ist seit 1977 Schirmherr. Berliner Hauptsponsoren sind BMW und Bewag.

BERLINER ZAHLEN

Wie stetig sich „Jugend forscht“ durchgesetzt hat, zeigt auch ein Blick auf die Berliner Zahlen: Aus zunächst neun Teilnehmern wurden in diesem Jahr 331. Sie kommen aus 45 Schulen, darunter vor allem Gymnasien, aber auch aus einigen Grund-, Real- und Gesamtschulen sowie vier Oberstufenzentren. Seit 1991 machen auch die östlichen Bezirke mit. sve

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