Werbinich : Atemluft, erkaltet

Anna (22)

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Tränen fließen unaufhörlich

Über einsame Wangen.

Der Mond spiegelt sich

Im nassen Gesicht.

Traurige Augen

Glänzen im Schwarz der Nacht.

Erkaltete Atemluft vermischt

Mit betäubendem Rauch.

Das Herz schlägt schwach,

Es hat den Kampf verloren.

Die verzweifelte Seele weint,

Der Schmerz sitzt zu tief.

* * *

Allein gelassen –

Von heute auf morgen,

Einfach so!

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