Werbinich : Baby namenlos?

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Schon wieder ein Nashornbaby. Haben wir davon nicht genug in unseren Zoos?

Du meinst Elefantenbabys. Nachwuchs von Nashörnern ist selten. Vor allem, wenn es sich um das Nördliche Breitmaulnashorn handelt. Davon gibt es weltweit nur noch vier freilebende Exemplare.

Uups, das ist ein Argument. Also wie heißt das Kleine? Und wer sind die glücklichen Eltern?

Einen Namen hat es noch nicht, es wurde erst Dienstagabend geboren. Die Mutter heißt Lulu, lebt im Budapester Zoo. Und der Vater, tja...

Der hält sich noch bedeckt?

Das kleine Nashorn ist das erste seiner Art, das durch künstliche Befruchtung gezeugt wurde. Wissenschaftler vom Berliner Leibniz-Institut haben Lulu mit dem Katheter 30 Milligramm Nashornsperma in die Gebärmutter gespritzt.

Verstehe. So wie bei Dolly, dem Schaf?

Nein, Dolly war geklont, das ist was ganz anderes. Aber künstliche Befruchtung könnte eine Möglichkeit sein, das Breitmaulnashorn vorm Aussterben zu retten. Dem Baby geht es jedenfalls prächtig, es wird jetzt von Pflegern aufgezogen.

Davon habe ich gehört. Es darf sogar schon Hühnerfleisch verspeisen...

Das war Knut, das verstoßene Eisbärenbaby aus dem Berliner Zoo. Blätter mal zurück auf Seite zwölf. Aber gut, eine gewisse optische Ähnlichkeit ist da. sel

Nicht zu verwechseln mit: Happy Hippo, Ahörnchen und Behörnchen, Louise Brown

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