Werbinich : DER LETZTE SCHREI

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IM BETT BLEIBEN UND LESEN

Entdecken Frauen ihre Sexualität echt erst mit 30?

Solche und andere Fragen wirft die Schriftstellerin Anke Stelling in ihrem Buch „Glückliche Fügung“ (Foto: Klaas) auf. Es ist ein ungewöhnliches schönes, klares Buch und ganz sicher keine Popliteratur. Die Geschichten handeln vom Alltag, und man erkennt nicht nur ein paar Orte, sondern auch ganz bestimmte Menschen und ihre seltsamen Gepflogenheiten wieder – wenn man in Berlin wohnt. Vor allem, wenn Winter ist. Vermutlich hat bis jetzt noch nie jemand so überzeugend über Außenklos geschrieben wie Anke Stelling. Kein Wunder, wenn man das Schreiben am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig gelernt hat. oom

Anke Stelling: „Glückliche Fügung“, Collection S. Fischer, 10 Euro

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