Werbinich : DER LETZTE SCHREI

-

SCHMIERIG

Der Elvis Presley unter

den Cremetöpfen

Ein Produkt nur wegen der Verpackung zu kaufen, ist irgendwie kindisch. Schließlich kommt es doch darauf an, was drin ist! Aber bei diesem Cremetopf machen wir eine Ausnahme, weil er leuchtend orangefarben ist und „Creme 21“ draufsteht. Sympathisch ist der Topf schon deswegen, weil er uns nichts über „jugendliche Problemhaut“ erzählt und „fettfreie Texturen“. Die Creme verspricht auch nicht, dass Haare an den Beinen langsamer wachsen, wenn man sich damit eincremt. Stattdessen liegt „Creme 21“ eine Spur fettig auf der Haut. Ehrlich fettig, sozusagen. Der Elvis Presley unter den Cremetöpfen. Aber man fühlt sich von ihr sehr gut behandelt. 1970 gab es „Creme 21“ zum ersten Mal. Damals war man erst mit 21 volljährig – daher der Name. Beworben wurde die weiße Creme damals mit viel nackter Haut, was vor über 30 Jahren noch nicht ganz normal war. Jetzt gibt es „Creme 21“ wieder zu kaufen, auch als Bodylotion. Die Inhaltsstoffe sind aber nach neuesten Erkenntnissen zusammengesetzt, nur die Verpackung ist alt. oom

„Creme 21“ gibt es zum Beispiel bei „Rossmann“. Sie kostet rund zwei Euro.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben