Werbinich : DER LETZTE SCHREI

Ric Graf

30 JAHRE PUNK

Sternburg und The Clash:

Shirts für die Pogoparty

Sie wollten die große Revolution und bekamen am Ende nur warmes Bier. Die Punks. In den Siebzigern entstand der Musik- und Modestil in den Nachtclubs von New York und London. Auf exzessiven Partys und den wildesten Konzerten etablierte sich die harte Gitarrenmusik schnell. Gegen ziemlich vieles, eigentlich gegen alles waren die Pogo-Jünger. Sie hassten den Mainstream, das System, andere Musik. Der Punk wurde aber auch politisch: Sie sangen und randalierten gegen Rassismus und für Gerechtigkeit. Die Akkordminimalisten lösten glücklicherweise den miefigen Hippie-Gesang der 68er ab. Dass der Punk noch heute nachwirkt, zeigt sich an den vielen jungen Bands, die immer noch die Riffs der Alten spielen und dieselben Klamotten tragen. Und was ist mit den Übriggebliebenen? Mick Jones beispielsweise, der bei The Clash Gitarre spielte und sang, produziert heute Pete Dohertys’ Babyshambles. Andere Veteranen leben heute aber Ruhe statt Rebellion. Und viele erleben das Jubiläum leider nicht mehr. Denn gegen Drogen und Alkohol kämpften viele Punks am Ende vergebens. Wusstet ihr eigentlich, dass Punk ein altenglisches Wort ist, dass auch schon bei Shakespeare vorkam. Es bedeutete damals noch Prostituierte. Egal. Zum 30. Jubiläum verlosen wir T-Shirts, die uns die Jungs von www.philosophyfootball.com aus London zum Verlosen gegeben haben. Wäre doch ein nettes Geschenk für unsere Punk-Papis, die immer noch von den wilden Siebzigern erzählen oder ein Top-Outfit für eine Nietengürtel-Pogoparty mit Sternburg und alten Hits von The Clash & Co. Also, wenn ihr Punk liebt, eines der Shirts wollt, schickt uns einfach eine Mail (inkl. Handynummer + Alter!) mit eurer Punk-Lieblingssongzeile an: werbinich@tagesspiegel.de.

Ach, und die bunten Shirts müsst ihr bei uns in der Redaktion abholen. Ric Graf

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