Werbinich : Der Weg zum Super-Praktikanten

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ERSTER SCHRITT:

„Sei ein guter Arbeiter!“

Pünktlich kommen. Keine Ausrede zählt. Weg vorher checken, zwanzig Minuten mehr einplanen für den ersten Tag und 200 Meter weiter einen Kaffee trinken, wenn du zu früh bist.

Krank erscheinen. Rausquälen auch mit Fieber und Reizhusten. Sich von der Sekretärin dann nach Hause schicken lassen. Kater? Dann ab zum Arzt. Alkoholfahne geht gar nicht.

ZWEITER SCHRITT:

„Sei ein guter Sekretär!“

Telefonieren können. Lass dir zeigen, welche Tasten man drücken muss, um Gespräche anzunehmen. Schreib’s auf. Ebenso Kollegen- Namen und Durchstellnummern. Kleb den Zettel ans Telefon.

Fragen kurz fassen . Alles eindeutig in drei Sätzen sagen.

Genau hinhören . Was sagt der Chef dem Kollegen, dem anderen Praktikanten? Lern mit.

DRITTER SCHRITT:

„Sei ein guter Kreativdirektor!“

Hingucken können. Was passiert in der U-Bahn, vor deinem Haus? Verknüpfe Erfahrung und Arbeit: Pantoffeln auf den Flyer, Krokusse fürs Papierdesign.

Chancen sehen. Such die Lücken, hab Ideen – und behalt sie für dich, bis du weißt, was deine Pro-Argumente sind.

Organisieren können . Alle hier gesammelten Punkte gemeinsam hinkriegen...

VIERTER SCHRITT:

„Sei eine gute Hausfrau!“

Zeit abpassen . Für Fragen, Vorschläge: Wann sind deine Kollegen gerade nicht genervt, im Stress?

Richtig heiraten. Das alles nur für einen guten Jobgeber tun. Woran du den erkennst, steht unter www.fairwork-verein.de und www.students-at-work.de.

Und: durchhalten! Und: lächeln! Und: Sie werden dich nicht vergessen. jea

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