Die POETEN der Woche : Irrlichternde Neutronen

Rebekka Wiese (18)

In einer Welt

aus silbern verchromter Wissenschaft

gestutzt zum praktischguten Quadrat

in einer Welt deren Götter

Darwin und Vernunft gerufen werden

(oder beizeiten auch geiler Geiz)

irren wir durcheinander auf der Suche

nach einem massenzahllosem Gefühl

welches sich laut Einstein

der Gravitation entsagt.

In einer Welt in der jeder dritte

mit dem Zweiten besser sieht

gehen die ersten verloren

und irren wie Neutronen

durch Raum und Zeit

taumelnd, fallend, schwebend

zumeist jedoch:

sinnentleert.

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