Die POETEN der Woche : Traum vom Wasser

Moritz K. 17

Wackelnde Bilder auf glattem Wasser,

Was einst solide wird weich.

Im nassen Spiegel

Erscheint die Welt viel blasser,

Sie ist monochrom im Teich.

Mein Stein trifft auf

Und lässt alles beben,

Ein Kiesel in Realität

Wie ihm kann Wasser

Stärke mir geben,

Stärke, die Wellen schlägt.

Was immer taucht ein,

Gefangen ist schon,

Verheißung der so großen Macht.

Kommt kaum noch heraus

Aus der Dimension,

Die Luft oberhalb ist bewacht.

Ein krampfhaftes Strampeln,

Desillusioniert,

Wasser weicht weg und ist da.

Der eigene Wille zu leben gefriert,

Nach oben, das Licht ist nah.

Es endet eine misslungene Flucht,

Von Gott als ein Mensch gemacht.

Trotz meiner Bindung

An Leben und Luft,

Hab ich zu entkommen gedacht.

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