Die POETEN der Woche : Versuch’s mal mit Genügsamkeit

Diesmal: Julia Friedrich (21)

Julia Friedrich (21)

Ich hätt heut gern

’nen Mond mit Honig

und etwas milchigem Sternenschnee.

Ich würd gern sagen:

ich kenn keine Zweifel,

ich wünsch mir

’nen heißen Yogi-Tee.

Mein inneres Kind

hätt’ gern mehr Zauber,

mein Buddha etwas mehr Zuversicht.

Die BSR sähe Berlin gern sauber,

und Goethe wünschte sich mehr Licht.

Dies Mühlrad dreht sich ewig weiter,

wenn man nie zufrieden ist.

Schau doch zur Seite,

da ist dein Begleiter,

der deinen Vanillepudding frisst.

Viele von uns sind doch so reich,

ich bin’s an Gedichten und Liebe,

und B-Town ist wahrlich

mein Himmelsreich,

ach, wenn ich doch nur hier bliebe.

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