Werbinich : Die Welle

Josephine Hagen (18)

Sie überkommt mich unerwartet

und bricht von hinten auf mich ein.

In Schaum und Wasser, ohne Atem

fühl’ ich mich plötzlich hilflos, klein.

Gefühle trüben meine Sinne

und meine Augen schließen, blind.

Vorbei – ich wag es kaum zu sagen:

Niemals ein „wir“,

niemals ein „sind“.

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