Werbinich : Ein unübersichtlicher Markt

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Rund 60 bis 70 Organisationen tummeln sich auf dem Schüleraustauschmarkt. Rund 1000 Berliner Elftklässler pro Jahr nehmen die Gelegenheit zu einem HighschoolAufenthalt wahr. Mitunter fahren so viele Schüler, dass die verbleibenden Klassen zusammengelegt werden müssen, berichtet Thomas Gey vom Gymnasium Steglitz. Mit Informationsveranstaltungen versuchen die Schulen, den Eltern Entscheidungshilfen zu geben. Lutz Seele vom Biesdorfer Otto-Nagel-Gymnasium bestätigt, dass manche Gastfamilien extrem kurzfristig zugewiesen werden. Die Organisationen könnten offenbar nicht wählerisch sein. Aus seiner Schule sind jetzt zwei Schüler in den USA, je einer in Neuseeland, England und Frankreich.

ANSPRECHPARTNER

Die Verbraucherschutzorganisation Aktion Bildungsinformation e.V. bietet werktags von 11 bis 12 Uhr eine Sprechstunde zum US-Highschool-Jahr (0711/2270073). In rund drei Wochen kommt ihre aktuelle Broschüre „Schuljahresaufenthalte USA“ heraus (www.abi-ev.de). Einen Überblick bietet auch das Buch „Ein Schuljahr in den USA“ vom Recherchenverlag. Ein guter Ansprechpartner in Berlin ist der Verein Berliner Austauschschüler. Er vertritt die Austauschorganisationen Youth for Understanding (YFU) und den American Field-Service (AFS). Der AFS war unter dem Eindruck des Blutvergießens im Ersten Weltkrieg gegründet worden und verfolgt bis heute das Ziel der Völkerverständigung (www.austausch-berlin.de). sve

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