Werbinich : Eine Stiftung für die Umwelt baut Brücken Schüler auf den Spuren eines Geburtstagskindes

S. Thiere[F. Szklarek],.C. Schomann[F. Szklarek],A. Brakertz[F. Szklarek]

Schüler des Lichtenberger Kant-Gymnasiums feierten mit, als die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) jetzt ihren 15. Geburtstag beging. Sie waren eingeladen als Teilnehmer des DBU-Projekts „Umwelt baut Brücken“ und haben aufgeschrieben, wie die Stiftung entstand und was sie tut.

Im Jahr 1989 privatisierten der damalige Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) und Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer die bundeseigene Salzgitter Montan-AG. Der Erlös von 1,2 Milliarden Euro wurde angelegt und ermöglichte 1991 die Gründung der DBU. Allein aus den Zinsen dieser Anlage finanzierte die Stiftung bisher 6200 Projekte.

Die DBU konzentrierte sich von ihrer Gründung an vor allem auf Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen, die innovative und unkonventionelle Ideen zum Umweltschutz verwirklichen wollten. Die Schwerpunktbereiche der Stiftung liegen in der Förderung von Vorhaben der Biotechnologie, der Bionik, der Nutzung erneuerbarer Energien, im Klimaschutz und der Umweltkommunikation. Dabei stehen die Verfahrensoptimierung und die Entwicklung neuer Produkte im Vordergrund. Zudem investiert die Stiftung in Nachwuchsförderung und Umweltbildung. Dazu zählen die Vergabe von jährlich 120 Stipendien und die Verleihung des mit 500 000 Euro dotierten Umweltpreises. Gerade junge Menschen können von der Förderung der DBU profitieren – so wie wir, die wir gerade von einem Schüleraustausch aus Slowenien zurückgekommen sind, der zu dem DBU-Projekt „Umwelt baut Brücken“ gehört. Es führt Jugendliche aus Deutschland und den neuen EU-Mitgliedstaaten bei der Arbeit zusammen.

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