Werbinich : Erwin Wagenhofer?

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Erwin Wagenhofer – ein nettes Lächeln. Wenn Film, dann hinter der Kamera?

Genau das. Er hat einen Dokumentarfilm gedreht, der dem Publikum den Magen umdreht und die Kritiker loben lässt: „We feed the world“ heißt er.

Es geht ums Essen?

Richtig. Wo die Sachen herkommen, die in unserem Supermarkt liegen.

Hört sich nach 80ern an.

Seitdem hat sich aber viel verändert, Stichwort Globalisierung.

Ist der Film spannend?

Ja, wegen Sätzen wie diesen: „Also, so etwas würde ich nicht essen. Wir sagen: Das ist nicht zum Essen, das ist zum Verkaufen.“ Das sagt ein Fischer. Die Bilder sind ästhetisch kühl gefilmt, zeigen aber etwa Teppiche aus Küken, und kistenweise werden welche dazugeschüttet.

Wagenhofer will uns wachrütteln?

Er sagt: Hätte ich keine Botschaft, würde ich bei der Post arbeiten. jea

Nicht zu verwechseln mit Michael Moore, Ken Burns und Klaus Wagenbach.

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