Werbinich : Farris Hassan?

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Farris Hassan ist auf eigene Faust nach Bagdad gereist. Was soll daran so schlimm sein?

Farris ist 16 und wohnt bei seinen Eltern in Florida. In der Schule hat er einen Journalismus-Kurs belegt. Er wollte in Bagdad für eine Geschichte recherchieren, und Bagdad ist leider gerade eine der gefährlichsten Städte der Welt.

Ziemlich mutig.

Wohl eher extrem leichtsinnig! Als Farris in Bagdad ankam, hat ihn auch ganz schnell die Panik gepackt. Er hat sich einem Korrespondenten der Nachrichtenagentur AP anvertraut – und der hat alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Farris möglichst schnell wieder nach Hause schicken zu können.

Was sagen seine Eltern dazu?

Die sind froh, dass ihr Sohn über die amerikanische Botschaft wieder zu Hause angekommen ist. Und sie machen sich bestimmt Vorwürfe, weil sie ihm 900 Dollar geschenkt habe. Von dem Geld hatte Farris den Flug bezahlt.

900 Dollar! Dafür kann man sich bessere Sachen kaufen als ein Ticket nach Bagdad, zum Beispiel einen Laptop oder so.

Ja. Aber dafür ist Farris jetzt auf der ganzen Welt bekannt, und wenn er Reporter werden will, braucht er sicher kein unbezahltes Praktikum mehr zu absolvieren.

Gemein.

Irgendwie schon. oom

Nicht zu verwechseln mit Ferris MC, Hans Esser und Bryan Ferry

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