Werbinich : Fürs Leben Zeitung lesen

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Das hört man doch gerne: Lehrer, die von ihren Schülern schwärmen. „In meiner Schulklasse lernen wissbegierige Kinder, die leidenschaftlich gern lesen und Spaß am Entdecken von Neuem haben“, schreibt uns eine Lehrerin der SelmaLagerlöf-Grundschule für Sprachbehinderte. „Der Umgang mit dem Tagesspiegel wäre für die Kinder eine neue tolle Erfahrung“.

Unser Bericht über das Projekt der Stiftung Lesen „Zeitung in der Grundschule“ auf der Schulseite vergangene Woche hat viele Lehrer und auch Eltern bewogen, uns zu schreiben: Sie möchten unser Angebot annehmen und für zwei Wochen den Tagesspiegel „lesen, besprechen, bebasteln“ – so formulieren es die Drittklässler der Heiligensee-Grundschule, die uns auch noch ein Gruppenbild geschickt haben.

Die Anfragen kommen aus ganz unterschiedlichen Schulen, von der Weddinger Grundschule, in der 19 von 24 Kindern ausländischer Herkunft sind, über katholische Grundschulen, Schulen aus Kreuzberg, Pankow und Marienfelde bis zur deutsch-italienischen Europaschule. An der Staatlichen Internationalen Schule läuft sowieso gerade ein großes Zeitungsprojekt – da passt ein Tagesspiegel-Klassensatz wunderbar hinein. Und an der Schilling-Schule in Neukölln, einem Förderzentrum für Sprach- und Körperbehinderte, könnten, wie die Lehrerin hofft, „kleine Zeitungstexte mit aktuellem Bezug eine erhebliche Motivationshilfe sein“.

So viel positive Resonanz freut uns sehr. Allerdings können in dieser ersten Runde nicht alle Klassen an dem Projekt teilnehmen – wir werden losen müssen. Für die anderen bleibt bis zur nächsten Runde die Möglichkeit, die eine Spandauer Grundschullehrerin beschreibt: „Die Kinder arbeiten bereits jeden Montag mit dem Kinderspiegel.“ D.N.

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