Werbinich : Hank von Helvete?

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Hank von Helvete – der Typ sieht ja nicht unbedingt wie ein Supermodel aus.

Ist er auch nicht, dafür aber ein super Rockmusiker. Das ist der Sänger von Turbonegro, die Norweger spielen am Montag im Columbia Club.

Sehen seine Bandkollegen auch so übel aus?

Geschmackssache. Sie tragen verschmierten Lippenstift und Matrosenanzüge. Das soll möglichst schwul wirken.

Warum auch nicht? Kann man doch ruhig zeigen, dass man homosexuell ist ...

Sind sie aber gar nicht. Turbonegro wollen bloß schocken, sagen sie. Und das Einzige, wovor harte Rockfans heute wirklich Angst hätten, sei Homosexualität.

Gar nicht so dumm, diese Turbonegros. Die scheinen sich ja richtig Gedanken zu machen.

Manchmal. Andererseits stecken sie sich auf der Bühne sehr gerne Silvesterraketen in den Hintern.

Gibt das nicht Ärger mit der Polizei? Wegen Brandschutzbestimmungen und so?

Nicht so viel wie damals am Stuttgarter Flughafen. Da hat Hank von Helvete versucht, einen 45 Zentimeter langen Dolch als Handgepäck mitzunehmen.

Auweia. Hat er seinen Fehler eingesehen?

Kein Stück. Ein Bandkollege hat es hinterher so ausgedrückt: „In was für einer Welt leben wir eigentlich, in der Männer mit langem schwarzen Haar und langen schwarzen Bärten keine Dolche mehr in Flugzeuge mitnehmen können?“sel

Nicht zu verwechseln mit Lemmy von Motörhead, Marilyn Manson und dem Malaienbär Ernst aus dem Berliner Zoo.

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