K.I.Z. : ATZEN auf Achse (6)

Heringe in Hamburg. Frischer Fisch, große Party und bestimmt wieder eingeschnapptes Gejaule aus der Hansestadt.

165143_0_4a641a15
Und dann die Hände zum Himmel. Tarek macht einen auf Ghetto-Dirigent.

So, hallo Berlin, hier ist Maxim, meine Stimme macht wieder mit - dafür habe ich jetzt eine frische Bronchitis. Wird immer besser! Naja, vielleicht lenkt mich die Lektüre der neuesten "Blitz Illu" ab, die wir gerade an der Tankstelle gekauft haben. Na, die flotten Heftchen kennt ja jeder noch von der Klassenfahrt, oder? Ziemlich geiles Heft. Wir lachen uns gerade schlapp im Bus.

Aus gegebenem Anlass an dieser Stelle erst einmal "Moin, Moin!". Am Donnerstagabend spielen wir nämlich in Hamburg, im "Knust". Das wird witzig, einer unserer Jungs, die hier für uns Shirts verkaufen, kennt da jemanden auf dem Kiez, wir werden nach dem Konzert schön deftig auf der Reeperbahn feiern gehen - natürlich nicht im Puff. So einfach sind wir dann doch nicht.

Hamburg ist einerseits schön - andererseits ist Hamburg auch ziemlich doof. Ein prima Feindbild! Auf denen kann man so schön rumhacken. Ich mein', die betonen ja bei jeder Gelegenheit, was die Berliner aus der Hip-Hop-Szene für krass-böse und vor allem dumme Prolls sind, das ist echt schon wieder lustig auf die Dauer. Du sagst was, und die jammern gleich empört in Hamburg los. Klar, früher hörte jeder die alten Bands wie Fettes Brot oder wie die in Hamburg alle heißen, aber die machen doch nur Blödel-Rap. Die denken, sie seien witzig.

Dabei ist es doch viel mehr so: Hamburg ist albern, lustig sind wir.

Darauf ein frisches Makrelenbrötchen!

(AG/tsp)

0 Kommentare

Neuester Kommentar