Werbinich : Keine Hilfe von „oben“

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Der Jahrestag des Rütli-Brandbriefes bringt das Thema „Hauptschule“ zurück in die Schlagzeilen – und damit auch die Frage, was sich tatächlich zum Besseren gewendet hat in den vergangenen Monaten. Zugebenermaßen ist es vordergründig nicht besonders viel. Aber im Hintergrund tut sich weiterhin eine ganze Menge. Dazu gehört auch, dass zu der neuen Projektgruppe für die Gemeinschaftsschule zwei ausgewiesene Hauptschulreformer gehören. Sie stehen dafür, dass vielleicht etwas Bewegung in die Kooperation von Haupt- und Realschulen kommt.

Die Beispiele von erfolgreichen Hauptschulen in Berlin zeigen, dass gute Schulen immer nur von unten wachsen können: mit engagierten Kollegien, die nicht darauf warten, dass irgendjemand von „oben“ ihnen hilft. Nur so kann Schule gelingen. Denn auch das zeigt die Hauptschuldebatte der vergangenen 25 Jahre: Vom Erkennen der Missstände bis zu einer Lösung ist es ein weiter Weg, wenn man sich auf die Politik verlässt. Bleibt zu hoffen, dass die nächsten 25 Jahre mehr Fortschritt bringen – vor allem aber das Ende der Restschulensve

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