Werbinich : Lesen, lesen, lesen!

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Lesen ist der Schlüssel. Wer nicht rechtzeitig lesen lernt, verliert den Anschluss an die Schule, noch bevor sie richtig begonnen hat. So viel steht inzwischen fest. Klar ist aber auch, dass sich mit etwas Zusatzförderung in den ersten Schuljahren sehr viel erreichen lässt: Wer in dieser Phase mit den Kindern regelmäßig lesen übt, wird immer belohnt, denn der Erfolg dieser Bemühungen ist praktisch unvermeidlich. Kein Wunder also, dass sich berlinweit immer mehr Menschen bereit finden, Schulen ihre Hilfe anzubieten und sich als „Lesepaten“ zur Verfügung stellen.

Darüber berichteten wir auf der Schulseite in der vergangenen Woche. Und schon lässt sich eine neue Erfolgsmeldung hinzufügen: Zwölf TagesspiegelLeser haben sich mit der Studentin Julia Dröge in Verbindung gesetzt, nachdem wir über ihr Projekt „Lesen für Berlin“ berichtet hatten. Sie alle sind bereit, kostenlos in Schulen zu gehen, um mit den Kindern über den Büchern zu sitzen, um ihnen vorzulesen und sich von ihnen vorlesen zu lassen.

Es sind Rentner, die sich gemeldet haben, aber auch Studenten und Berufstätige. Mit ihrer Hilfe will Julia Dröge jetzt noch eine Weddinger Grundschule in ihr Projekt aufnehmen, nachdem bisher nur die Kreuzberger Hunsrück-Schule von der Studenten-Initiative profitieren konnte.

Das ist aber noch nicht alles. Auch der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) verstärkt sein Engagement. Zusätzlich zu seinem Projekt „Lesen lernen“, das wir vorgestellt haben, will der Verein jetzt auch noch ein „Bürgernetzwerk Bildung“ installieren. Ab Januar soll mit Hilfe der ehemaligen Bildungssenatorin Sybille Volkholz vieles von dem, was sich in Berlin im Bereich der Leseförderung und Hausaufgabenhilfe tut, koordiniert werden. sve

Weitere Infos unter www.lesenfuerberlin.de und unter www.vbki.de

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