Werbinich : Letzter Schmerz

Erst ein Schreien, dann ein Wimmern,

im Raum macht sich eines breit,

seine Augen vor Qual längst flimmern,

es gibt kein Erbarmen zu dieser Zeit.

Er windet und er sehnt sich fort,

sieht sein Leben engelrein,

gibt Gott abermals sein Ehrenwort,

ein barmherz’ger Mensch zu sein.

Doch all das Beten nützet nicht,

ist man toll vor Leide,

dein Herz dennoch entzwei bricht,

hüllt dich bald ins Todeskleide.

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