Werbinich : Madeleine Albright?

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Madeleine Albright – das klingt nach Adel, Königshaus und so. Richtig?

Nicht ganz. Sie war die erste US-Außenministerin überhaupt, und hat nun ein neues Buch geschrieben, das „Der Mächtige und der Allmächtige“ heißt.

Ist sie denn so konservativ wie Condoleeza Rice?

Sie ist liberaler, war unter Clinton Ministerin, gilt als harte Verhandlungspartnerin. Aber sie und Condoleeza sind ziemlich dicke: Rice war die Lieblingsstudentin ihres Vaters. Und als die konservative Presse Rice mal für ihre hohen Stiefel rügte, hat die 69-jährige Albright gesagt: Was wollt ihr denn, es war kalt, und die Stiefel sahen super aus.

Was kann man von Albright lernen?

Streitkultur. Frauen sollten lernen, wie Männer zu streiten, hat sie einmal gesagt. Sie würden zu schnell zurückschrecken, Männer hingegen stritten ständig und gingen abends dennoch ein Bier trinken. Sie selbst hätte vor allem lernen müssen, Männer zu unterbrechen. Denn „die Jungs werden dich dazu bestimmt nicht aufrufen“.

Die mag klare Ansagen?

Auf jeden Fall. Weshalb gibt es so wenige weibliche Ministerpräsidenten, wurde sie mal gefragt. Sie sagte nur: „Männer“.

Wo hat sie denn das Streiten gelernt?

Sie ging auf das Mädchen-College Wellesley – wie Hillary Clinton, übrigens. jea

Nicht zu verwechseln mit: Prinzessin Madeleine von Schweden, Margaret Thatcher, Dorette Duck.

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