Werbinich : Max Schröder?

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Max Schröder , weiß schon, das ist der Verantwortliche für Heike Makatschs Babybauch. Aber sonst?

Der Mann ist Hund, Schlagzeuger, Gitarrist, Background-Sänger, Schlagzeuger, Bassist, spielt Banjo und Keyboard und schauspielert auch.

Eine Menge. Wie kommt’s? Und was soll das mit dem Hund?

Er spielt bei der Band „Tomte“ Keyboard und ab und zu Gitarre. Alle anderen musikalischen Vorlieben pflegt er bei seinem Projekt namens „Der Hund Marie“. Da trägt er auf der Bühne auch manchmal ein Hundekostüm. Geschauspielert hat er 2005 im Film „Keine Lieder über Liebe“. Da lernte er auch Heike Makatsch kennen. Der Film handelte von einer Band, der fiktiven „Hansen-Band“. Der Sänger war Jürgen Vogel, der Rest waren Tomte-Mitglieder. Als Tomte dieses Jahr in Berlin spielte, war Heike Makatsch übrigens auch im Postbahnhof. Eine kleine, zierliche Frau, die zwischen den Tomte-Fans stand, unbekümmert und unbelästigt.

Und was kommt als Nächstes?

Gerade erschien das Album „Hooligans and tiny hands“ von „Der Hund Marie“. Mitte November kommt noch eins mit Olli Schulz heraus. Die Namen seiner Alben sind übrigens sehr lustig. Eins mit Olli Schulz, heißt: „Brichst Du mir das Herz, dann brech’ ich Dir die Beine“.

Puh, muss Heike Makatsch Angst haben?

Das ist wohl eher formidabler Schulz- Schröder-Humor. Olli Schulz erzählt auf seinen Konzerten (am Donnerstag, gestern, etwa im Festsaal Kreuzberg) stets seltsame Geschichten. Etwa die vom Peter-Maffay-Soundcheck: Während des Soundchecks in Bad Segeberg beschwert sich Maffay beim Tonmischer, was für ein seltsames Geräusch er ständig höre. „Peter, das ist der Regen“, sagt der. Maffay: „Egal, stell das ab.“

War Olli Schulz der Tonmann?

Fast. Er war früher einmal ein Roadie, hat auf Tourneen für Maffay oder andere Musiker die Bühne aufgebaut.

Woher kennen sich Schulz und Schröder?

Sie waren Nachbarn in Hamburg, heißt es, in der Talstraße in St. Pauli. Schröder hatte sich gerade den Künstlernamen „Le Chien Marie“ zugelegt, damals noch auf Französisch, und Schulz machte zum ersten Mal Musik nicht für lau, sondern für das Label „Grand Hotel van Cleef“ aus Hamburg. Zuvor hat er nur privat Lieder geschrieben, für Mädchen und Freunde, hat er mal gesagt. Beim dem Label sind sie noch immer, die beiden. Und auch Tomte.

Alles Hamburger, also.

Mmh. Aber inzwischen lebt Max Schröder in Berlin. Und Olli Schulz hat voriges Jahr mal erzählt, dass er da auch hinwill. In den Berliner Westen, hat er im Interview gesagt. Er hat nämlich auch einen echten Hund, namens Ronja. Der ist ein Jagdhund. Und als solcher möge er es eher grün und ruhig. jea

Nicht zu verwechseln mit Pola Roy, Max Herre, Liam Gallagher, Timmy von den fünf Freunden

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