Newstime : Aufnahme, bitte nicht stören

Das Bundespresseamt hat sich einiges einfallen lassen - unter anderem gibt es auch ein TV-Studio mit Teleprompter.

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Prompt vor der Kamera. Im Bundespresseamt am Reichstagsufer darf jeder vor die Kamera und ein wenig üben.Foto. Matthias Riens

Wir kennen sie alle: Ulrich Wickert oder Jan Hofer. Und Michael Bartnick. - ihr kennt ihn nicht? Woher auch. Er ist einer der Tausenden Besucher, die am Samstag die Einladung zum „Staatsbesuch“ annahmen.Der 28-jährige Kommunikationswissenschaftsstudent liest sich in die Textvorlage ein, spricht die Nachrichten zur Probe und dann wird sie schon aufgezeichnet. Der selbsternannte PR-Journalist hat für verschiedene Printmedien geschrieben, doch er wollte „vom Schreiben zum Sprechen“ wechseln. Obwohl es seine erste Moderation ist, macht er das schon ziemlich professionell: Ein leichtes Lächeln hier, ein Augenzwinkern da- aber trotzdem seriös. Etwas aufgeregt war er dann doch. „Ich dachte, ich würde kein Wort rausbekommen“ sagt Michael. Das Lampenfieber war also da, jedoch ohne Herzklopfen oder Schweißausbruch- so schwer war es nicht. Michael Bartnick genießt seinen Applaus von den vielen Zuschauern, die seiner Moderation gelauscht haben. Als Erinnerung bekommt er eine DVD mit seinem Beitrag und seinen Namen: Michael Bartnick- Live vom 10. Staatsbesuch im Bundespresseamt. Auf die Frage, ob diese Erfahrung Spaß gemacht hat, antwortet er mit „Na Logo! Es ist nicht mein Berufsziel, aber vorstellen könnte ich mir das schon.“Vielleicht sehen wir Michael Bartnick bald im deutschen Fernsehen neben all den bekannten Nachrichtensprechern.

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