Werbinich : Nimmerland

Quynh Bach (16)

Wie laut ist doch das Schweigen!

Es füllt den ganzen Raum

Einst lauschte ich den Geigen

Erreicht’ den Himmelssaum

Aus breit ich meine Flügel,

und flieg zu später Stund‘,

erblick des Wassers Spiegel,

fall ich hinab zum Grund.

Erloschen auch die Farben,

die deiner Augen inne,

geblieben ein paar Narben,

geraubt nun meine Sinne.

So bleibe ich am Grunde liegen,

bedeckt von weißem Sand,

mich Wellen sanft des Todes wiegen,

treib ich gen Nimmerland

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