Werbinich : Nun, da ihm schon die Welt gehört

Jonathan Beier (21)

Der Lebenshunger sein Gericht

Ein Mahl für immer aufgetischt

Den Hohn und Spott

schnell weggewischt

Und während er noch

nach Metaphern fischt,

hat er sich selbst betrogen.

Nur selten zeigt er sein Gesicht

Wäre er das Meer, er wär die Gischt

er hat uns nur belogen.

* * *

Den Dichter, dem die Welt gehört,

Haben schöne Worte nur zerstört

Und er hat sich bis aufs letzte Hemd

Vor unserm Ohr entkleidet

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