Werbinich : Projekt gegen Gewalt und Sucht an Grundschulen

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Um Gewalt und Sucht vorzubeugen, wird an den Berliner Grundschulen zu Beginn des neuen Schuljahrs das Projekt „Buddy“ eingeführt. Darin „wollen wir soziale Verantwortung von Schülerinnen und Schülern füreinander stärken“, sagte Bildungssensator Klaus Böger (SPD) gestern bei der Projektvorstellung. Gemeinsam mit den Lehrern sollen die Ursachen von aggressivem Verhalten, Mobbing, Sucht und Schulverweigerung bekämpft werden. Schüler übernehmen beispielsweise Patenschaften für jüngere Mitschüler, helfen anderen beim Lernen oder stellen sich als Ansprechpartner für Mitschüler in Not zur Verfügung. Das Buddy-Projekt trage zu einer friedlichen und rücksichtsvollen Schulkultur bei, findet die neu gewählte Vereinspräsidentin Rita Süssmuth. Außerdem „kann es gerade in Berlin helfen, Gewalt und Integrationsprobleme zu mindern“. Hessen und Niedersachsen haben das Projekt bereits zum offiziellen Schulprogramm gemacht. Berlin ist jedoch das erste Land, in dem es flächendeckend an allen 405 Grundschulen für die Klassen fünf und sechs eingeführt wird. Initiator ist die Vodafone-Stiftung Deutschland. sast

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