Werbinich : Rote Sucht

Du siehst nicht die Macht

Der Roten Sucht,

So schön im Sein,

Aber im Scheitern zerstörend.

Verdunkelt sie langsam des Schöngeists Letzte Flucht.

Sieh, den Jungen

Mit dem glatten Haar,

Wie er fuchtelt und faucht, und wild

Nach allen Himmelsrichtungen sah.

Mit geblendet, fleischig Fetzen

Gen Sonne blickt.

Schreit, ruft, spricht, erstickt.

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