Werbinich : Und was ändert sich für die Elternvertreter?

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Dieser Tage werden die Elternvertreter gewählt. Wissen sie schon, welche Rechte ihnen das Schulgesetz bringt?

Alle Elternvertreter bekommen den Gesetzestext in die Hand und werden vom Schulleiter und den Vorsitzenden der Gesamtelternvertretung informiert.

Die GEW befürchtet, dass Eltern und Schüler leichter von den Schulleitern zu beeinflussen sein werden als die pädagogischen Profis, also die Lehrer. Deshalb werde letztlich vor allem der Schulleiter seine Vorstellungen durchsetzen können.

Es mag Eltern und Schüler geben, die sich beeinflussen lassen. Das ist die Ausnahme. Wir finden selbst in sozialen Brennpunktschulen engagierte Eltern, die nicht das Stimmfutter für den Schulleiter sein werden. Die Befürchtungen der GEW sind unbegründet.

Wie wird sich das Schulleben ändern?

Die Lehrer werden lernen müssen, die Eltern als gleichberechtigte Partner anzusehen und nicht mehr nur als billige Helfer, die Klassenräume streichen.

Aber es gibt doch Schulen, in denen die Eltern keinen Einfluss wollen und weder billige Helfer sind noch sonst etwas tun.

In jeder Schulen kann man Eltern aktivieren. Ein kluger Schulleiter wird eine Bildungspartnerschaft eingehen.

Mit dem Vorsitzenden des Landeselternausschusses, André Schindler, sprach Susanne Vieth-Entus

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