Werbinich : Was in Berlin ausprobiert wird

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Auch in Berlin gibt es viele Schulen, die ähnliche Ansätze verfolgen wie die HeleneLange-Schule in Wiesbaden. Nur einige wenige Beispiele:

Experten in die Schule: Die Ferdinand-Freiligrath-Oberschule in Kreuzberg holt im Rahmen ihres Schulversuchs „Schule im gesellschaftlichen Verbund“ Künstler und andere Experten in die Schule. Daraus entstehen Theateraufführungen, Verkaufsausstellungen in Galerien, Veröffentlichungen in Zeitungen. Projektorientierter Unterricht: Auch an der Bettina-von-Arnim-Oberschule in Reinickendorf wird der 45-Minuten-Unterrichtstakt durch fächerübergreifende Projekte aufgebrochen. Die Schüler der „Hela“ wählen einmal pro Halbjahr ein Projektthema und verbringen damit über sechs Wochen bis zu zwölf Stunden wöchentlich, mit Präsentation am Ende.

Keine Noten: In der Grundschule am Rohrgarten in Zehlendorf bekommen die Schüler keine Noten, sondern erarbeiten Präsentationen und „Pensen-Bücher“. Die „Hela“ erteilt in der 5. und 6. Klassenstufe keine Noten, sondern gibt differenzierte Rückmeldungen, auch in Gesprächen mit Eltern und Schüler.

Klassenrat: An der Heinrich-von-Stephan Oberschule in Moabit diskutieren die Klassen einmal wöchentlich eine Stunde über ärgerliche und gute Ereignisse und üben dabei, wie in Demokratien Entscheidungen getroffen werden.

Schülerfirmen, soziale Verantwortung : An der Fritz-Karsen-Schule in Britz kaufen und verkaufen die Schüler Schreibwaren. Die Schüler der „Hela“ verkaufen im Rahmen eines Entwicklungshilfeprojekts Produkte aus Nepal; sie machen Praktika in Kindergärten und Altenheimen.D.N.

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