Werbinich : Weiße Winterpracht

Diese Woche:

Josefine Wahle (18)

Berührt von weißer Winterpracht,

Umschwebt von kühlem Windeshauch.

Aus Hütten steiget dunkler Rauch

Und über allem ruht die Nacht.

* * *

Des Mondes silbrig fahler Schein

Hüllt diesen Traum nun ein ganz sacht,

Und führt mit seiner sanften Macht,

Dies Bild in andre Sphären ein.

* * *

Auch ich ruh längst woanders schon,

Gen Himmel zieht der Sterne Schein

Die ruhig geword’ne Seele mein,

Bis sie darf ruhn am höchsten Thron.

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