Wetter : "Bernd" bringt Regen

Nach wochenlanger Dürre bringt Tief "Bernd" Deutschland den lange erwarteten Regen. Am Wochenende darf sich zunächst der trockene Boden im Süden des Landes über etwas Nass freuen.

Offenbach - Zwar werde es bis Freitag weiterhin meist sonnig und trocken bleiben, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Ab dem Wochenende jedoch müsse zunächst vor allem im Süden des Landes mit Schauern und Gewitter gerechnet werden. Die Temperaturen liegen in den kommenden Tagen zwischen etwa 16 Grad Celsius im Nordosten und 24 Grad im Südwesten. Für die kommende Woche kündigte Meteorologe Thomas Ruppert "endlich den Übergang zu unbeständiger und kühlerer Witterung mit Regen" an.

Am Donnerstag und Freitag setzt sich nach DWD-Angaben zunächst das sonnige und trockene Wetter vielerorts fort. Lediglich zwischen Südschwarzwald und Alpenvorland sind einzelne Schauer und Gewitter zu erwarten. Die Höchstwerte liegen zwischen 17 und 24 Grad, an der Ostsee zum Teil nur bei 12 Grad.

Am Samstag ist es südlich des Mains vielfach stärker bewölkt, und es gibt dort schauerartige, zum Teil auch gewittrige Regenfälle. Nördlich der Mainlinie ist es überwiegend sonnig, und es bleibt niederschlagsfrei. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 24 Grad.

Endlich Regen im Berliner Raum

In der Nacht zum Sonntag regnet es noch im Donauraum und südlich davon, sonst ist der Himmel teils klar, teils wolkig. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen zwölf Grad im Süden und vier Grad im Nordwesten.

Nach sechs Wochen Sonnenschein und Trockenheit soll es ab Dienstag in Brandenburg und Berlin endlich regnen. Ob es einen flächendeckenden Niederschlag oder nur leichte Schauer geben werde, müsse noch abgewartet werden, sagte Meteorologe Frank Brennecke vom privaten Wetterdienst MC-Wetter in Berlin.

Das letzte Mal regnete es flächendeckend am 23. März. Insgesamt habe es in Berlin und Brandenburg im April einen Niederschlag von 2,6 Litern pro Quadratmetern gegeben, hieß es weiter. Ein noch trockenerer April sei 1988 registriert worden: damals fielen 1,3 Liter Regen pro Quadratmeter. (tso/ddp)

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