Welt : Wetter: Beständig ist nur der Wechsel

Regen, Wolken und das lange Warten auf Freitag: Erst ganz am Ende einer trüben, wenn auch milden Woche machen die Meteorologen Hoffnung auf Sonnenschein. Bis dahin nähren Tief "Erich" über der Nordsee und sein Bruder "Georg" über dem Atlantik die feuchte Witterung, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Montag voraussagte.

Tief "Franz" teilte Deutschland am Montag in einen trockenen Nordwesten sowie einen regnerischen Osten und Süden. Das Tief über Dänemark sorgte nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia nochmals für sehr milde Luft. Am Alpenrand kletterte die Quecksilbersäule bei Föhn sogar bis fast 20 Grad. Entlang von Rhein, Mosel und Neckar wurden 30 bis örtlich sogar 60 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Die Hochwassergefahr nahm zu.

Am Dienstag wechseln sich im Osten Wolken und Sonne mit nur noch wenigen Schauern ab. Im Norden kann es laut DWD auch gewittern. Im Westen regnet es den ganzen Tag über mehr, bis zum Abend setzt sogar Dauerregen ein. Die Temperaturspanne reicht von 6 Grad auf Sylt bis 13 Grad in der Niederlausitz.

Am Mittwoch wird die Luft mit vier bis elf Grad vorübergehend etwas kühler. In Süddeutschland halten sich dichte Regenwolken, oberhalb 900 Metern geht der Regen in Schnee über. Im Norden wechseln sich Sonne und Wolken ab, unterbrochen von örtlichen Schauern. Am Donnerstag zieht von Süden ein neues Tiefdrucksystem auf, das weiteren Regen bringt. Die Schneefallgrenze steigt auf 1400 Meter an. Im Norden erwartet der DWD einen wechselnd bewölkten Himmel.

Der Freitag wird der freundlichste Tag der Woche. Im Süden und in der Mitte kommt unter Hochdruckeinfluss die Sonne raus. Die Wolken werden nach Norden dichter, aus ihnen fällt weiter Regen.

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