Wetter : Der Frühling naht

Der Frühling steht schon vor der Tür, aber noch ist ein wenig Geduld nötig. Regen, Schnee und Frost halten ihn bis zum Wochenanfang auf Abstand.

Frankfurt/BochumBevor die Temperaturen in der nächsten Woche stetig steigen und am Donnerstag vielleicht sogar 20 Grad erreichen, bringen die Tiefs "Jens" und "Kristian" bis zum Sonntag viel Regen, auf den Bergen Schnee und in den Nächten Frost. Am Samstag gibt es nur in Bayern mit Föhn einen kleinen Vorgeschmack auf den Frühling, bevor es am Sonntag auch dort wieder regnet oder schneit. Danach aber gewinne Hochdruckeinfluss die Oberhand mit viel Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen, sagte Meteorologe Jens Hoffmann vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Freitag.

Noch sei aber nicht genau vorherzusagen, wo es am sonnigsten wird. Eine lange, schmale Hochdruckzone wird nach den Computerberechnungen vom Ostatlantik bis zur Ukraine reichen, aber an ihren Rändern im Süden und Norden von Tiefdruckgebieten gestört. Dort kann es dann auch wieder regnen. "Optimismus ist berechtigt, aber es gibt noch ein paar Schwachstellen", sagte Hoffmann.

Sonne im Südosten

Am Wochenende bleibt es aber noch in den meisten Regionen Deutschlands nasskalt und ungemütlich. Nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia beginnt der Samstag von der Lausitz bis Vorpommern sowie im Alpenvorland sonnig, in der Mitte und im Westen regnet es, am Nachmittag breiten sich kräftige Regenschauer bis in den äußersten Osten aus. Sonnig und trocken bleibt es den ganzen Tag nur in Südostbayern, wo die Temperatur bis auf 15 Grad steigen, sonst werden meist nur sieben bis zwölf Grad erreicht. Am Sonntag halten sich fast überall dicke Regenwolken, auf den Bergen kann es schneien.

Die besten Chancen auf längere sonnige Abschnitte bestehen an der See. Bei mäßigem, von Südwest auf Nordwest drehendem Wind liegen die Höchstwerte zwischen sechs und zwölf Grad. Allmählich besser wird das Wetter am Montag, allerdings bleibt es zunächst noch frisch. (mpr/dpa)

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