Wetter : Der Sommer hält sich bedeckt

Eine stabile Hochdruckwetterlage ist zumindest in den nächsten zwei Wochen weiterhin nicht in Sicht. Das Zentraltief "Winfried" über der Nordsee bestimmt das Wetter. Am Wochenende wird es wärmer und sonniger.

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Es empfiehlt sich die nächsten Tage, den Regenschirm dabei zu haben. -Foto: ddp

Frankfurt/BochumDer Sommer 2007 schwächelt noch. Eine stabile Hochdruckwetterlage ist zumindest in den nächsten zwei Wochen weiterhin nicht in Sicht, auch wenn der Juli normalerweise der wärmste Monat des Jahres ist, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach vorhersagt. "Die Temperaturen erreichen in den nächsten Tagen aber gelegentlich auch Höchstwerte über 20 Grad", tröstet Meteorologe Rainer Dettmann. "Bis zum Ende des meteorologischen Sommers am 31. August sind aber noch acht Wochen Zeit und theoretisch noch sechs Wochen Hochdruckwetterlage möglich."

Wetterbestimmend ist derzeit Zentraltief "Winfried" über der Nordsee. Am Wochenende kommt kurzzeitig warme Mittelmeerluft nach Deutschland, dann folgt aber schon wieder kühle Meeresluft. "Dieses Wechselspiel von langen kühlen und kurzen warmen Phasen geht voraussichtlich noch mindestens zwei Wochen weiter", sagte Dettmann.

Donnerstag immer wieder Regenschauer

Der Donnerstag beginnt nach der Vorhersage des Wetterdienstes Meteomedia zwischen Eifel und Nordfriesland zeitweise sonnig, im übrigen Land muss verbreitet mit bewölktem und feuchtem Wetter gerechnet werden. Tagsüber sind immer wieder Regenschauer zu erwarten, besonders im Südosten auch kräftiger anhaltender Regen. Die Sonne kommt am Nachmittag meist nur zwischenzeitlich, im Süden überhaupt nicht zum Vorschein. Erst gegen Abend klingen im Nordwesten die Schauer ab, und es lockert häufig auf. Es weht lebhafter bis kräftiger, an der Ostsee teilweise stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen bleiben mit Höchstwerten zwischen 14 und 19 Grad für die Jahreszeit zu niedrig. In der Nacht zum Freitag klingen die Schauer allmählich ab, lediglich zwischen Ostsee und Lausitz ziehen dichte Wolken und Regen auf. In den frühen Morgenstunden regnet es auch im Westen leicht. Die Temperaturen sinken auf 14 bis 9 Grad.

Dichte Wolkenfelder und Sprührege am Freitag

Dichte Wolkenfelder und Sprühregen überwiegen auch am Freitag. An der Pommerschen Bucht und an der Oder regnet es auch kräftiger. Im Tagesverlauf klingt der Regen aber weitgehend ab, und es gehen nur noch einzelne Schauer nieder. Die Wolken lockern auf und machen zumindest zeitweise der Sonne Platz. Bei kräftigem, an der Küste teilweise stürmischem Westwind erreichen die Temperaturen 16 bis 21, am Oberrhein bis 22 Grad.

Viel Sonne sagen die Fachleute für Samstag vorher. Nur im Norden sind anfangs noch Wolken und ein paar Regentropfen zu erwarten. Am Nachmittag setzt sich aber die Sonne durch. Es bleibt windig und die Temperaturen erreichen 17 bis 22 Grad, im Süden sind sogar bis 25 Grad möglich. (mit dpa)

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