Welt : Wetter: Die Meteorologen versprechen kurzen Altweibersommer

Die Meteorologen haben eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Bereits gestern, fünf Tage vor Monatsende, ist dieser Monat der regenreichste September seit Beginn der Messreihe im Jahre 1908 in Dahlem. Den bisherigen Septemberrekord gab es 1978, es wurde 114,7 Liter pro Quadratmeter gemessen. Bis gestern wurden 118,2 Liter gemessen, teilte Jörg Kachelmanns Wetterdienst Meteomedia mit.

Die gute Nachricht: Es gibt immer weniger Wolken, immer weniger Regen und viel Sonne am Wochenende. Wenigstens für kurze Zeit kommt der Altweibersommer nach Deutschland. Von Mittwoch an wird das Wetter von Tag zu Tag freundlicher und wärmer, der Freitag bringt dann Sonnenstrahlen und fast nur noch Trockenheit. "Es ist nur ein kleiner Lichtblick, aber da wir nicht verwöhnt sind, können wir uns über jeden lauen Tag freuen", sagte Meteorologe Horst Hoyer vom Deutschen Wetterdienst am Dienstag in Offenbach.

Schon am Wochenende aber kehren die bekannten dunklen Regenwolken zurück. Und in der nächsten Woche zeigt das Thermometer wieder deutlich kältere Temperaturen an.

Kühle und feuchte Luft sorgt am Mittwoch im Osten und südlich der Donau anfangs noch für Regen, wie der private Wetterdienst Meteomedia mitteilte. Am besten stehen die Chancen auf Sonnenschein noch im Südwesten. Der Deutsche Wetterdienst erwartet Höchstwerte von 14 bis 19, bei Regen aber nur 12 bis 13 Grad.

Am Donnerstag ziehen über Deutschlands Nordhälfte dichte Wolken auf und lassen es häufig regnen. Später lockern die Wolken dann wieder auf. Im Süden ist es meist freundlicher. Die Temperaturen steigen auf 14 Grad im Norden. An Mosel und Oberrhein wird es freundlicher mit stellenweise 20 Grad. Richtig schönes Wetter bringt an vielen Stellen der Freitag, wenn sich nach Nebelauflösung am Morgen fast überall die Sonne zeigt. Letzte Regentropfen fallen nur noch im Nordosten, die Höchstwerte steigen auf 16 bis 22 Grad.

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