Welt : Wetter: Kälte in Deutschland, Hitze am Mittelmeer

Schneefälle und spiegelglatte Straßen haben am Montag im Norden und Osten Deutschlands ein Verkehrschaos mit zahlreichen Unfällen und kilometerlangen Staus verursacht. Alleine in Sachsen zählte die Polizei bis zum Mittag 150 Verkehrsunfälle, die aber größtenteils glimpflich verliefen. Großes Aufatmen gab es an Rhein und Mosel: Die Hochwasserzentrale in Mainz erwartet selbst am Niederrhein ab heute eine Entspannung der Lage.

Nach der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes bringt Hoch "Jutta" zwar weiter frostige Temperaturen nach Deutschland, dafür sind aber keine Niederschläge zu erwarten. Am Dienstagmorgen muss der Norden mit Temperaturen von minus zwei bis minus acht Grad rechnen. Tagsüber kann es bis zu sechs Grad, im Südwesten bis zu zwölf Grad warm werden. Im Norden und Westen soll die Sonne scheinen, andernorts kann es wolkig bleiben. Ab der zweiten Wochenhälfte soll es wieder regnen.

Am Montag führte der neuerliche Wintereinbruch vor allem in Sachsen zu teilweise chaotischen Verkehrsverhältnissen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Dresden gab es in den Morgenstunden rund zwei Drittel mehr Verkehrsunfälle als an normalen Tagen, teilte eine Sprecherin mit. Ein ähnliches Bild boten auch Niedersachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt: Kilometerlange Staus machten den Berufspendlern das Leben schwer. Bei zahlreichen Unfällen wurden mindestens vier Menschen schwer verletzt.

Der Hauptstadt Berlin bescherte der Wintereinbruch einen Kälterekord: Der Sonntag war der kälteste 25. März, der in Berlin je gemessen wurde. Die Wetterstation in Dahlem registrierte als Höchsttemperatur minus 0,1 Grad Celsius. Der bisherige Kälterekord stammte aus dem Jahr 1919 und lag bei plus drei Grad Celsius. Griechenland dagegen steuert auf den wärmsten März seit 100 Jahren zu. Am Sonntag konnte man sich dort bei Rekordtemperaturen von 32 Grad bereits am Strand sonnen.

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