Wetter : Sommergewitter richten Schäden an

Über Deutschland entladen sich zahlreiche Sommergewitter und hinterlassen erhebliche Zerstörungen. Straßen werden überflutet, Keller laufen voll. Welche Regionen betroffen sind.

Blitze zucken am 11.08.2015 am Himmel über Sehnde in der Region Hannover (Niedersachsen). Schwere Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und unzähligen Blitzen sind in der Nacht über Teile Deutschlands hinweggezogen.
Blitze zucken am 11.08.2015 am Himmel über Sehnde in der Region Hannover (Niedersachsen). Schwere Gewitter mit Starkregen,...Foto: dpa

Unwetterartige Sommergewitter haben in Teilen Deutschlands für Schäden gesorgt. Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr kam es am Montagabend und in der Nacht zum Dienstag in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen örtlich zu Überschwemmungen durch Starkregen, Hausbränden durch Blitzeinschläge und vereinzelten Verkehrsbehinderungen. Größere Schäden oder Verletzte wurden von den Einsatzkräften nicht gemeldet.

In mehreren Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens liefen Keller voll und wurden Straßen überflutet. Auch die Autobahn 2 bei Warendorf war betroffen. Dort blieben der Polizei zufolge zwei Fahrzeuge wegen des Hochwassers liegen. In Detmold zählte die Feuerwehr 16 Einsätze mit Unwetterbezug, darunter war auch die Bekämpfung eines durch einen Blitzeinschlag ausgelösten Dachstuhlbrands.

Aus Teilen Mittelhessen meldete die Polizei zeitweise ebenfalls Verkehrsbehinderungen durch umgestürzte Bäume und auf die Fahrbahnen gewehte Äste oder Schilder. Die A45 bei Gießen war für kurze Zeit völlig blockiert. In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern setzten Blitze mehrere Gebäude in Brand. Während es in Niedersachsen nach ersten Meldungen bei eher leichteren Schäden blieb, wurde in Fuhlendorf bei Mecklenburg-Vorpommern ein mit Reet gedecktes Haus durch ein Feuer zerstört. Im Bereich Kröpelin legten Blitzeinschläge Bahnschranken lahm. (AFP)

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