Welt : Wettercomputer spielen verrückt

In der zweiten Wochenhälfte wird es trübe / Gefährlicher Frühnebel BERLIN (os).Am gestrigen Montag spielten die Computer der Meteorologen verrückt.Die einen errechneten für Donnerstag und Freitag einen Temperatursturz um teilweise mehr als 15 Grad, die anderen sagten erst für Sonnabend einen wesentlichen Rückgang voraus.Wie Kai Brüggemann von der Dahlemer Wetteragentur Meteofax sagte, standen die Wetterkundler vor einem Rätsel. Die globalen englischen, amerikanischen und EU-Vorhersagen prognostizierten eine längere winterliche Kälteperiode, die mindestens bis Anfang der nächsten Woche anhalten soll.Grund ist ein Tiefausläufer, der Deutschland von Norden nach Süden überqueren soll.Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach räumt ein, daß das Wetter von Donnerstag an erheblich unbeständiger wird, sieht aber erst für Sonnabend einen größeren Temperaturrutsch vor, der allerdings nur einen Tag anhalten soll.Meteofax hat nach langem Auswerten der vielen Daten eine Art Mittelweg gefunden.Aber das macht die Sache nicht viel besser: Von Donnerstag an wird es trübe. Schade eigentlich.Viele hatten sich an die Sonne gewöhnt.Entlang des Rheins wurden am Montag 20 Grad gemessen.Und auch die Vegetation ist ihrer Zeit schon gut zwei Wochen voraus.Am Kaiserstuhl blühen schon die Mandelbäume.Auch in Berlin und Brandenburg ist schon seit letzter Woche eine frühere Entwicklung der Pflanzen zu beobachten.In der Laubenkolonie Teltowblick trugen die Forsythien schon ganz dicke und gelbe Knospen, als würden sie jeden Moment aufgehen. Massenkarambolage im Frühnebel FULDA (dpa).Bei dichtem Frühnebel gab es am Montag morgen Massenkarambolagen auf zwei Fernstraßen.In Hessen waren auf der vierspurig ausgebauten Bundesstraße 27 bei Fulda 43 Autos beteiligt, in Thüringen fuhren auf der Autobahn 4 bei Erfurt 20 Fahrzeuge ineinander.Dabei wurden 21 Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer.Die Autos fuhren laut Polizei bei schlechten Sichtverhältnissen zu schnell und hielten keinen ausreichenden Abstand ein.

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