Welt : Wetterlage: Milde Meeresluft lässt in Deutschland Primeln blühen

Während weite Teile der USA unter Schneemassen ächzen, hat die milde Luft in Deutschland das weihnachtliche Weiß schmelzen lassen. Auch in den nächsten Tagen können die Schneeschaufeln in der Garage bleiben: "Weiterhin deutlich zu mild" lautete die Diagnose des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach am Mittwoch. In einigen Landstrichen blühen bereits die Primeln. Statt Schneeflocken könnten allenfalls Regentropfen von oben kommen.

Für die derzeitigen Temperaturen von bis zu zwölf Grad an Rhein und Mosel machen die Meteorologen Tiefausläufer verantwortlich, die immer wieder milde Atlantikluft nach Deutschland bringen. Am Freitag schickt Tief "Angelo" besonders warme Luft zu uns, so dass Höchstwerte zwischen sechs und zwölf Grad erwartet werden. Am Wochenende setzt sich das unbeständige Wetter fort. Nach Angaben des Wetterdienstes Meteomedia/Meteofax zeigt sich das Wetter bis zum Wochenende wechselhaft und windig. Am Alpenrand kann es Föhn geben. Bei frischem bis starkem, teils stürmischem Südwestwind bleibt es mit fünf bis 13 Grad mild, im Süden liegen bei Föhn die Temperaturen auch darüber.

Bei Verkehrsunfällen wegen überfrierender Nässe sind am Mittwochmorgen mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. In Neumarkt in der Oberpfalz starb ein 16-jähriges Mädchen in einem Auto, das aus einer Rechtskurve geschleudert wurde und gegen einen Baum prallte. Für den Autofahrer im Alter von 18 Jahren und zwei 17- jährige Insassen besteht weiter akute Lebensgefahr, teilte die Polizei mit.

In Mengen in Baden-Württemberg erlag ein 33 Jahre alter Mann noch am Unfallort seinen schweren Kopfverletzungen. Ebenfalls tödlich endete eine Fahrt für eine 23-jährige Beifahrerin auf spiegelglatter Straße in Osterweddingen in Sachsen-Anhalt.

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