Welt : Wie man das Risiko senken kann

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„Die wichtigsten Schlagworte zur Vorbeugung heißen: Nicht rauchen, Blutzucker und Blutdruck niedrig halten“, sagt Charité-Neurologe Hellmuth Obrig.

Hoher Blutdruck ist der häufigste und noch dazu ein besonders heimtückischer Risikofaktor für einen Schlaganfall. Mediziner bezeichnen ihn als „stumme Gefahr“, weil er sich im subjektiven Empfinden nicht unangenehm bemerkbar macht. Er sollte in Ruhe nicht höher sein als 130/80 Millimeter Hg. Durch eine Senkung des unteren, diastolischen Werts um fünf bis sechs Punkte kann Studien zufolge schon eine 40-prozentige Risikominderung erreicht werden.

Auch ein erhöhter Blutzucker und ein Diabetes erhöhen das Risiko. Oft reicht es, ein paar Kilo abzunehmen , um auch den Blutzucker zu normalisieren. Sonst müssen Medikamente her.

Zigaretten rauchen verengt die Gefäße und erhöht die Gefahr für Gefäßerkrankungen und einen Schlaganfall. Wer mit dem Rauchen aufhört, hat schon nach einigen Jahren das Risiko eines Nichtrauchers.

Beim Alkohol sieht es etwas anders aus: Während exzessiver Konsum auch den Gefäßen schadet, wird ihm in geringen Mengen durchaus gefäßschützende Wirkung zugeschrieben.

Bewegungsmangel , unter dem heute so viele Menschen leiden wie nie zuvor, erhöht Studien zufolge das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle deutlich. Schon zweimal in der Woche 30 Minuten schnelles Gehen nützt wirklich. Als "Walking" bekommt es zudem einen sportlichen Anstrich, und mit Nordic Walking kann man auch trotz Gelenkproblemen anfangen.

Übergewicht schadet. Gewichtsreduzierung senkt das Schlaganfall-Risiko. Auch hohe Blutfettwerte gelten als Risikofaktor. aml

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