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Welt : Wie man sich im holländischen Camp Zeist auf den Prozess vorbereitet

Thomas Roser

Mächtige Betonblöcke und dichte Stacheldrahtrollen versperren den Zugang zu dem Ex-Luftwaffenstützpunkt. "Levensgevaarlijk!" warnen an der Pforte von Camp Zeist auf Niederländisch großflächige Verbotsschilder. Ein Polizist verweigert sich hinter der verschlossenen Schranke freundlich, aber bestimmt den Erkundungen nach den Vorbereitungen der nahenden Justizpremiere: Auf dem niederländischen Gebiet gilt schottisches Recht, geben schottische Polizisten und Juristen den Ton an. Die Anlage war gewählt worden, nachdem Libyen die Hauptangeklagten nur zur Verhandlung an einem "neutralen" Ort überstellen wollte, nicht aber für einen Prozess in Schottland oder den USA.

Die Ortschaften Soesterberg und Zeist, auf deren Gemarkung der Stützpunkt liegt, freuen sich über die internationale Schlagzeilen, die die Justizpremiere ihnen bescheren wird. "Der Prozess setzt unsere Gemeinde auf die Weltkarte," konstatiert im Rathaus von Zeist Gemeindesprecher Louis Smit. Fischhändler Vossale rechnet mit steigenden Umsätzen: "Von meinen Krabben sind die Schotten begeistert."

Nicht nur für hunderte von Polizisten und Justizangestellten von der Insel wird Zeist fortan zur zweiten Heimat werden. Journalisten, Übersetzer, Angehörige der Opfer und der Verteidigung sollen die Kassen des lokalen Einzelhandels klingeln lassen. Die Kosten für den Umbau des Camps und den Prozess hat ausschließlich der britische Staat zu tragen: Deren Höhe wird auf umgerechnet 600 Millionen Mark geschätzt.

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