Winterwetter und Verkehr : Polizei lobt Berliner Autofahrer

Berlins Straßen blieben am Montag weitgehend vom Glatteis verschont. Auf den Gehwegen wurde es teils glatt. In anderen Teilen Deutschlands gab es viele Autounfälle.

Winterwetter wechselt sich immer wieder mit Tauwetter ab. Doch Der Winter steht aber schon wieder in den Startlöchern.Weitere Bilder anzeigen
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08.03.2013 17:00Winterwetter wechselt sich immer wieder mit Tauwetter ab. Doch Der Winter steht aber schon wieder in den Startlöchern.

Auf den Straßen der Stadt gab es in der Nacht zu Montag sechs Unfälle mit leichten Blechschäden, die nach Auskunft der Berliner Polizei aber nicht wetterbedingt waren. Schon am Sonntagabend hatte die Polizei Berlins Autofahrer gelobt, da sie sich offenbar den Wetterbedingungen gut anpassten. Das ging Montagfrüh auch im Berufsverkehr so weiter.

Glatt wurde es am Montagmorgen vor allem für Fußgänger in der Hauptstadt. Auf den teils weiterhin ungeräumten Gehwegen vermischte sich der liegen gebliebene Schnee mit Eis und Regen. Fußgänger sollten besonders aufmerksam sein.

Zwei Tote bei Unfall in Niedersachsen

In anderen Teilen Deutschlands gab es in der Nacht viele teils schwere Unfälle. Während in einigen Regionen am Montagmorgen noch Überbleibsel der Schneeverwehungen auf den Straßen lagen, machten andernorts überfrierende Nässe und Blitzeis den Autofahrern zu schaffen.

Immer wieder S-Bahn-Chaos in Berlin
Diesmal wieder Kabeldiebstahl: Am Dienstagmorgen gab es wieder Verspätungen und Zugausfälle bei der Berliner S-Bahn. Vor allem der Osten Berlins war betroffen. Hier die entsprechende Mitteilung am Bahnhof Greifswalder Straße.Weitere Bilder anzeigen
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29.05.2012 07:23Diesmal wieder Kabeldiebstahl: Am Dienstagmorgen gab es wieder Verspätungen und Zugausfälle bei der Berliner S-Bahn. Vor allem der...

Nahe dem niedersächsischen Gifhorn kamen in der Nacht zwei Menschen ums Leben, als ein Kleinbusfahrer beim Überholen auf glatter Fahrbahn ins Schleudern geriet und gegen zwei Bäume raste. Zwei Frauen im Alter von 51 und 63 Jahren starben. Der 50-jährige Fahrer, seine 19-jährige Tochter und eine weitere 55-Jährige wurden schwer verletzt. Zudem registrierte die Polizei mehrere Glätteunfälle auf der Autobahn 29 Oldenburg-Wilhelmshaven binnen nur zwei Stunden.

Weiter nördlich in Schleswig-Holstein registrierten die Polizeibehörden das erste Blitzeis. Lastwagen blieben auf den spiegelglatten Fahrbahnen liegen. „Die Streudienste kümmern sich aber“, sagte ein Polizeisprecher in Kiel.

Schnee und Regen im Süden

Heftige Niederschläge soll es im Süden geben. In Baden-Württemberg sagten die Meteorologen sogar Alarmstufe Rot voraus: Dort könnten sich Schneefälle in Regenschauer verwandeln und teilweise 60 Liter pro Quadratmeter auf den Boden prasseln. „Es ist dabei mit massivem Tauwetter zu rechnen, so dass es nach den Schneefällen zu größeren Überflutungen kommen kann. Auf noch gefrorenen Böden kann das Wasser zudem kaum versickern“, teilte die Unwetterzentrale Meteomedia mit.

Berliner Winterchaos
Pfui Pfütze. Das Schnee-Silvesterböllergemisch taut in diesen warmen Tagen, zurück bleiben Splitt und Müll – und große Wassermengen wie hier vor dem Reichstag.Weitere Bilder anzeigen
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10.01.2011 14:01Pfui Pfütze. Das Schnee-Silvesterböllergemisch taut in diesen warmen Tagen, zurück bleiben Splitt und Müll – und große...

Und auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) sagte für den Süden Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe voraus. Nach Angaben des Verkehrsdienstes in Stuttgart kam es schon am Morgen vermehrt zu Unfällen. Zumeist blieb es bei Blechschäden, Menschen wurden nicht verletzt. Straßen im Schwarzwald seien teilweise unbefahrbar durch den hochgetürmten Schnee und auch bei Freiburg gebe es vereiste Straßen.

Auch in Bayern, so etwa in Augsburg, Regensburg und Würzburg, kam es zu mehr als einem Dutzend Unfälle. Allein vier Menschen wurden schwer verletzt, als eine Großraumlimousine bei der Auffahrt auf einen Autobahn-Parkplatz bei Würzburg ins Schleudern geriet und gegen den einzigen dort parkenden Sattelzug prallte. Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt.

Hunderte Unfälle in NRW

Der Winter hat auch Nordrhein-Westfalen fest im Griff. Alleine zwischen Sonntagmittag und Abend kam es zu 316 Unfällen. Dabei wurden sechs Personen schwer verletzt, 29 leicht. Der Schaden beläuft sich insgesamt auf rund 1,1 Millionen Euro, teilten die Behörden mit. In Wuppertal stürzten etliche Bäume unter der Last von Schnee auf die Straßen und Äste versperrten Fahrbahnen. Dadurch wurden Zufahrten zu Einsatzstellen von Feuerwehr und Rettungsdiensten stark behindert.

Ansonsten gab es aber auch Freude über die etwas höheren Temperaturen nach den Minus-Rekorden. Für einzelne war das sogar Anlass, vom Sommer zu schwärmen: „Hier ist fast Mallorca-Klima“, sagte ein Polizeisprecher in Mönchengladbach. (Tsp/dapd/dpa)

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