Wirbelsturm : Dreitägige Trauer in Birma

In Birma hat am Dienstag die Staatstrauer für Zehntausende Todesopfer nach dem verheerenden Zyklon begonnen. An allen Regierungsgebäuden wurden die Flaggen auf halbmast gesetzt. Die Trauerzeit soll drei Tage dauern.

RangunAchtzehn Tage nach dem verheerenden Wirbelsturm "Nargis" hat in Birma eine von der herrschenden Militärjunta angeordnete Staatstrauer für die über 130.000 Todesopfer begonnen. Zum Zeichen der Trauer wurden landesweit die Fahnen auf halbmast gesetzt. Unterdessen warten nach wie vor Millionen Sturmopfer auf Hilfe. Die Vereinten Nationen gehen von insgesamt 2,4 Millionen Hilfebedürftigen aus.

Der UN-Sondergesandte John Holmes wollte am Dienstag mit Vertretern der Militärregierung zusammentreffen, um eine Verbesserung der Hilfsleistungen zu erreichen. Am Mittwochabend wird auch UN- Generalsekretär Ban Ki Moon in Birma erwartet.

Von der hochrangigen UN-Mission erhoffen sich Hilfsorganisationen einen verbesserten Zugang zu den Menschen im Katastrophengebiet. Trotz der Not der Menschen hat die Militärregierung es ausländischen Helfern bisher nicht gestattet, in die schwer verwüsteten Gebiete vorzudringen. Am Montag hatte sich die Junta unter wachsendem internationalen Druck dann bereiterklärt, asiatische Ärzte und Experten in die Krisenregion zu lassen. (sgo/dpa/AFP)

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