Wirtschaftskrise : New Yorker Modewoche schnallt den Gürtel enger

Wer auf der New Yorker Modewoche pompöse Schauen, ein großes Promiaufgebot und üppige Partys erwartet, wird enttäuscht sein. Denn in Zeiten der miesen Wirtschaftslage wird auch in der Modebranche an allen Ecken und Enden gespart.

New YorkDie New Yorker Modewoche schnallt angesichts der düsteren Wirtschaftslage den Gürtel enger. Schon die Shows zum Auftakt der halbjährlichen Mammutveranstaltung am Freitag waren deutlich schlanker als in den Vorjahren. Zahlreiche Aussteller verzichten dieses Jahr ganz darauf, ihre Ideen für die kommende Herbst- und Wintersaison am offiziellen Messestandort zu zeigen. Sie mieten günstigere Räume im Süden Manhattans oder nutzen gar das eigene Studio für die Präsentation.

Auch die Liste der Stars und Sternchen ist Medienberichten zufolge deutlich geschrumpft. "Wir machen uns nicht wirklich Sorge, dass es einen solchen Rückgang bei der Prominenz gibt", versicherte Lisa Holladay, die Marken-Managerin des Hauptsponsors Mercedes-Benz der "New York Times". "Wer sich wirklich für Design und Mode interessiert, wird auch weiter kommen."

Die Wespentaille erinnert an Barbie

Bis zum 20. Februar zeigen etablierte Designer und junge Talente ihre neuen Kollektionen. Zu den Stammgästen gehören Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, Donna Karan, Vera Wang, Calvin Klein, Diesel und Custo Barcelona. Auch das exklusive Sportswear-Label Y-3 aus dem Hause Adidas ist mit dabei. Etwa 100.000 Besucher werden im Bryant Park unweit der Einkaufsmeile Fifth Avenue erwartet.

Zum 50. Geburtstag der Barbie-Puppe ist eine besondere Veranstaltung geplant. 50 renommierte Designer stellen Modelle in Lebensgröße vor, die sich von der schlanken Dame mit der Wespentaille haben inspirieren lassen. (sgo/dpa)

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