Welt : WO DER NAME HERKOMMT

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„Kyrill“ hat seinen Namen nicht etwa vom Deutschen Wetterdienst, sondern vom Institut für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin . Die Wissenschaftler sind die Einzigen, die den Hoch- und Tiefdruckgebieten über Deutschland Namen zuweisen – Bezeichnungen, die dann von vielen anderen Meteorologen und den Medien übernommen werden. Nur nicht von Jörg Kachelmann, der mit der FU Streit hat. Ausgesucht wurde der Name „Kyrill“ allerdings von Privatleuten aus der Nähe von Berlin – sie hatten für das Tief eine sogenannte Wetterpatenschaft übernommen, die das Berliner Institut seit mehreren Jahren anbietet. 199 Euro kostet eine solche Patenschaft bei einem Tief. Ein schönes Hoch im Sommer ist da schon 100 Euro teurer. Mit dem Geld finanziert die FU einen Teil der Wetterbeobachtung durch Studenten. AFP

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