Wochenendwetter : Deutschland muss sich auf den Winter einstellen

Deutschland steht ein winterliches Wochenende bevor. Tagsüber zeigt das Thermometer kaum über Null Grad, nachts gibt es klirrenden Frost bis minus zehn Grad Celsius.

Winterwetter wechselt sich immer wieder mit Tauwetter ab. Doch Der Winter steht aber schon wieder in den Startlöchern.Weitere Bilder anzeigen
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08.03.2013 17:00Winterwetter wechselt sich immer wieder mit Tauwetter ab. Doch Der Winter steht aber schon wieder in den Startlöchern.

Weil die Erde sich immer weiter abkühlt, ist auch im Flachland mit Eis und Schnee auf den Straßen zu rechnen. „Angekurbelt von Tief «Gundula« hat sich feucht-kalte Luft breitgemacht. Dabei reichte es an einigen Orten auch im Flachland für etwas Schnee“, sagte Meteorologe Bernd Zeuschner vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Donnerstag.

Am Morgen meldete der DWD eine sechs Zentimeter hohe Schneedecke aus dem mecklenburgischen Laage und aus Saarbrücken, in Hannover und in Bremen lag ein Zentimeter Schnee, in Berlin gab es Schneeflecken.
In den Mittelgebirgen wuchs die Schneedecke weiter, auf dem Brocken im Harz auf mittlerweile 80 Zentimeter.

Die Temperaturen sinken weiter. Am Freitag und am Wochenende werde es nur Höchstwerte um den Gefrierpunkt geben, sagte Zeuschner. Nachts rutschen die Temperaturen bei klarem Himmel stellenweise auf zehn Grad unter Null. Im Süden und Südosten fällt neuer Schnee. „In den nächsten Tagen muss häufiger mit glatten Straßen durch Schnee und Eis gerechnet werden“, warnte der Meteorologe. Der Wärmevorrat im Boden werde abgebaut. (dpa)

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